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9. Februar 2011

GILDEMEISTER erzielt auch 2010 positives Ergebnis
Aus der weltweit schwersten Werkzeugmaschinen-Krise ohne Verluste

Bielefeld. Die weltweite Werkzeugmaschinen-Krise ist überstanden. Auch der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen entwickelt sich wieder positiv. GILDEMEISTER verzeichnete im Jahr 2010 bereits deutliche Aufwärtstendenzen. Der Auftragseingang stieg um 24% auf 1.418,4 Mio € (Vorjahr: 1.145,9 Mio €). Davon entfielen 854,2 Mio € auf das Werkzeugmaschinengeschäft, 419,2 Mio € auf das Geschäftsfeld „Services“ und 144,8 Mio € auf die „Energy Solutions“. Der Umsatz nahm um 195,6 Mio € (+17%) auf 1.376,8 Mio € zu (Vorjahr: 1.181,2 Mio €).

GILDEMEISTER erzielte im Geschäftsjahr 2010 ein positives Ergebnis und bestätigt damit seine Ziele. Die Ertragslage entwickelte sich wie folgt: Das EBITDA betrug 73,6 Mio € (Vorjahr: 60,9 Mio €); das EBIT belief sich auf 44,7 Mio € (Vorjahr: 31,8 Mio €). Das EBT war mit 6,5 Mio € 
positiv (Vorjahr: 7,1 Mio €). Der Jahresüberschuss im Konzern beträgt 4,2 Mio € (Vorjahr: 4,7 Mio €). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 
0,09 €. Wie bereits angekündigt werden wir der Hauptversammlung am 13. Mai 2011 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2010 keine Dividende auszuschütten. Alle Zahlen sind vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung sowie der Feststellung des Abschlusses durch den Aufsichtsrat.

Der Umsatz stieg um 195,6 Mio € bzw. 17% auf 1.376,8 Mio € (Vorjahr: 1.181,2 Mio €). Im vierten Quartal erreichte der Umsatz 518,4 Mio € (+55%). Im Segment „Werkzeugmaschinen“ übertraf der Umsatz im Gesamtjahr mit 769,9 Mio € das Vorjahresniveau (757,7 Mio €). Die „Services“ stiegen auf 

367,2 Mio € (+18%). Bei den „Energy Solutions“ konnten wir den Umsatz mit 239,5 Mio € (+113%) verdoppeln (Vorjahr: 112,3 Mio €). Die Auslandsumsätze des Konzerns stiegen auf 877,7 Mio € (+28%), die Inlandsumsätze beliefen sich auf 499,1 Mio € (+1%). Die Exportquote betrug 
64% (Vorjahr: 58%).

Beim Auftragseingang konnten wir im Jahresverlauf zunehmend Erfolge verzeichnen. Er stieg um 24% auf 1.418,4 Mio € (Vorjahr: 1.145,9 Mio €). Im vierten Quartal erreichte der Auftragseingang 404,6 Mio € (Vorjahr: 327,7 Mio €) – ein Plus von 23%. In unserem Kerngeschäft „Werkzeugmaschinen“ konnten wir den Auftragseingang um 50% auf 854,2 Mio € im Gesamtjahr deutlich steigern (Vorjahr: 568,0 Mio €). Die „Services“ entwickelten sich ebenfalls positiv; der Auftragseingang stieg um +60% auf 419,2 Mio € (Vorjahr: 262,8 Mio €). Bei den „Energy Solutions“ haben wir einen Auftragseingang von 144,8 Mio € 
(-54%) verbucht. Wegen der hohen Auftragsbestände verlief der Auftragseingang geplant unter dem Vorjahresniveau. Die Aufträge aus dem Inland stiegen insgesamt um 56% auf 537,7 Mio € (Vorjahr: 343,9 Mio €). Die Auslandsbestellungen nahmen um 10% auf 880,7 Mio € zu (Vorjahr: 802,0 Mio €). Der Auslandsanteil betrug 62% (Vorjahr: 70%).

Der Auftragsbestand betrug am 31. Dezember 2010 im Konzern 628,3 Mio €.

GILDEMEISTER erzielte ein positives Ergebnis und bestätigt damit seine Ziele für das Geschäftsjahr 2010. Nach dem dritten Quartal war auch das vierte Quartal wie erwartet positiv: Das EBITDA erreichte 43,4 Mio € (Vorjahr: 15,4 Mio €), das EBIT erhöhte sich auf 35,6 Mio € (Vorjahr: 8,0 Mio €). Das EBT betrug 24,8 Mio € (Vorjahr: 0,1 Mio €). Der Ergebnis nach Steuern belief sich auf 17,8 Mio € (Vorjahr: 0,2 Mio €).

Zum 31. Dezember 2010 entwickelte sich die Ertragslage wie folgt: Das EBITDA betrug im Gesamtjahr 73,6 Mio € (Vorjahr: 60,9 Mio €); das EBIT belief sich auf 44,7 Mio € (Vorjahr: 31,8 Mio €). Das EBT war mit 6,5 Mio € positiv (Vorjahr: 7,1 Mio €). Der Jahresüberschussim Konzern betrug 4,2 Mio € (Vorjahr: 4,7 Mio €). Wir werten das erreichte Ergebnis – vor dem Hintergrund der historisch schwersten Werkzeugmaschinenkrise und des strukturell veränderten Wettbewerbsumfelds – als positiv.

Am 31. Dezember waren 5.445 Mitarbeiter, davon 213 Auszubildende, bei GILDEMEISTER beschäftigt (Vorjahr: 5.450). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Mitarbeiter nahezu unverändert geblieben. In Erwartung einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung haben wir unser hochqualifiziertes Fachpersonal bewusst gehalten. Zum Jahresende arbeiteten 3.306 Mitarbeiter (61%) bei unseren inländischen und 2.139 Mitarbeiter (39%) bei den ausländischen Gesellschaften. Die Personalquote lag bei 24,2% (Vorjahr: 30,3%); der Personalaufwand reduzierte sich um 13,2 Mio € auf 332,9 Mio € (Vorjahr: 346,1 Mio €).

Die GILDEMEISTER-Aktie gewann in den ersten acht Monaten und insbesondere im vierten Quartal deutlich an Wert. Mit einer Steigerung von 47% (year-on-year) entwickelte sich die GILDEMEISTER-Aktie besser als der MDAX (+35%). In das vergangene Börsenjahr 2010 startete sie mit einem Kurs von 11,62 € (04.01.2010) und erreichte ihren Höchstwert mit 17,28 € am 14. Dezember 2010. Der Jahrestiefstwert lag bei 7,53 € (25.05.2010). Die 
Aktie schloss zum 30. Dezember 2010 mit 16,70 €. Aktuell notiert die Aktie bei 16,85 € (07.02.2011).

Ausblick 2011:

Die aktuelle Prognose für Werkzeugmaschinen geht für das Jahr 2011 von einem weiteren Wachstum aus. Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) erwartet, dass der Verbrauch weltweit um 20% und in Deutschland sogar um 30% steigen wird.

GILDEMEISTER ist gut in das Geschäftsjahr 2011 gestartet. Der Auftragseingang entwickelte sich erwartungsgemäß positiv. Unsere Traditions-Hausausstellung in Pfronten endete am vergangenen Samstag mit einem Auftragseingang von 107,7 Mio € (+102%) und 391 verkauften Maschinen; sie war damit die erfolgreichste Hausausstellung aller Zeiten. Für das erste Quartal 2011 erwarten wir einen Auftragseingang von über 350 Mio € (Vorjahresquartal: 302,3 Mio €) und einen Umsatz von über 300 Mio € (Vorjahresquartal: 
244,4 Mio €). Das Ergebnis wird sich zum vergleichbaren Vorjahresquartal deutlich verbessern.

Die bereits Ende des letzten Jahres angekündigten Kapitalerhöhungen 
planen wir im ersten Halbjahr 2011 durchzuführen – ein weiter freundliches Kapitalmarktumfeld unterstellt. GILDEMEISTER ist zuversichtlich, einen 
signifikanten Mittelzufluss zu erzielen. Die Konditionen der Kapitalerhöhungen werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Auf das Geschäftsjahr 2011 blickt GILDEMEISTER mit Optimismus. Wir rechnen mit einem weiteren Wachstum der weltweiten Werkzeugmaschinennachfrage und des Servicegeschäftes. Auch das Geschäftsfeld der „Energy Solutions“ wird sich weiter positiv entwickeln. Für das Gesamtjahr wollen wir einen Auftragseingang von über 1,6 Mrd € erreichen und einen Umsatz von über 1,5 Mrd €. GILDEMEISTER ist strategisch gut aufgestellt, um wieder 
ertragsorientiert zu wachsen. Beim EBT und Jahresüberschuss rechnen wir mit deutlichen Zuwächsen.

Auch für das Geschäftsjahr 2012 erwarten wir in allen unseren Geschäftsfeldern eine positive dynamische Entwicklung. Wir rechnen mit einem nochmaligen Anstieg beim Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis.

GILDEMEISTER Aktiengesellschaft
Der Vorstand


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    Zukunftsbezogene Aussagen: Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von GILDEMEISTER wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Geschäftstätigkeit von GILDEMEISTER unterliegt einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird. Sollten Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherungen der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

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