Dynamic . Excellence

16. Mai 2014

Rede zur 112. ordentlichen Hauptversammlung der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT am 16.05.2014


Es gilt das gesprochene Wort!

Meine sehr geehrten Damen, meine Herren, sehr geehrte Aktionäre,

auch ich möchte Sie nun im Namen des Vorstands zu unserer 112. ordentlichen Hauptversammlung in Bielefeld herzlich begrüßen.

Das Geschäftsjahr 2013 war wiederum ein erfolgreiches Jahr: Wir konnten in einem herausfordernden Marktumfeld die Ergebnisqualität weiter verbessern. Wir haben den höchsten Vorsteuergewinn (EBT) sowie den höchsten Jahresüberschuss in der Unternehmensgeschichte erzielt. Das Jahr war jedoch nicht nur durch unseren unternehmerischen Erfolg geprägt: Am 1. Oktober 2013 wurde aus der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT und in Japan aus der Mori Seiki Co., Ltd. die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED. Gemeinsam treten wir weltweit unter dem Branding DMG MORI auf: Zwei starke Unternehmen in einer international führenden Partnerschaft im Werkzeugmaschinenbau.

Für das Geschäftsjahr 2013 haben wir unsere Ziele erreicht: Hier die wichtigstenKennzahlen: Der Auftragseingang erreichte 2.101,1 Mio. €. Der Umsatz stieg auf 2.054,2 Mio. €. Damit haben wir uns deutlich besser entwickelt als der Branchendurchschnitt. Auch die Ertragskennzahlen konnten wir weiter verbessern: Das EBIT betrug 147,6 Mio. €, ein Plus von 11%. Das EBT stieg um 12% auf 135,0 Mio. €. Der Jahresüberschuss im Konzern erreichte 93,2 Mio. € (Vorjahr: 82,4 Mio. €), eine Steigerung von 13%. Beim EBT wie beim Jahresüberschuss haben wir damit die höchsten Werte der Unternehmensgeschichte erzielt.
Um Sie, meine Damen und Herren, angemessen am Unternehmenserfolg zu beteiligen, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat unter Tagesordnungspunkt 2 der heutigen Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2013 eine erhöhte Dividende von 0,50 € je Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,2%.

Internationale Entwicklung der Werkzeugmaschinenindustrie 2013

Der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen entwickelte sich im Jahr 2013 rückläufig. DerWeltverbrauch ging um -12,5% auf 59,0 Mrd. € zurück (Vorjahr: 67,4 Mrd. €). In Asien betrug der Rückgang -20,1% (Vorjahr: +7,0%). Im Wesentlichen ist dies auf stark korrigierte Angaben zu Verbrauch und Produktion in China zurückzuführen. Der VDW geht davon aus, dass der Verbrauch in China um -20,0% bzw. -4,9 Mrd. € auf 19,5 Mrd. € gesunken ist. Trotz des Rückgangs wurden im Jahr 2013 erneut die meisten Werkzeugmaschinen in Chinaverkauft. Mit einem Volumen von 19,5 Mrd. € hatte China einen Anteil am Weltverbrauch von 33% (Vorjahr: 24,4 Mrd. €). Zweitwichtigster Markt für Werkzeugmaschinen waren die USAmit einem Verbrauch von 6,1 Mrd. € (Vorjahr: 6,8 Mrd. €; -11,2%). Im drittgrößten Markt,Deutschland, stieg der Verbrauch um 6,9% auf 5,4 Mrd. € an. Davon entfielen 3,7 Mrd. € auf den für uns relevanten Bereich der spanenden Maschinen, das sind 70% (Vorjahr: 3,9 Mrd. €; -5,7%). In Japan verringerte sich der Verbrauch aufgrund von Währungsparitäten um -13,2% und belegte mit 4,0 Mrd. € Rang vier (Vorjahr: 4,6 Mrd. €). Südkorea belegte mit 3,4 Mrd. € wie im Vorjahr Platz fünf (Vorjahr: 3,4 Mrd. €; -0,3%). Diese fünf Märkte stehen für 65% des Welt-Werkzeugmaschinen-Verbrauchs.

Die Weltproduktion betrug ebenfalls 59,0 Mrd. € - ein Rückgang von -12,5%. Weltgrößter Produzent von Werkzeugmaschinen war zum vierten Mal in Folge China mit 13,5 Mrd. € (Anteil: 23%; -11,8%). Japan folgte mit einer Produktion von 11,7 Mrd. € (20%; aufgrund von Währungsparitäten: -17,9%) und Deutschland war mit 11,0 Mrd. € (19%; +2,2%) wiederum drittgrößter Produzent.

Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie verzeichnete im Jahr 2013 rückläufige Auftragseingänge, jedoch eine stabile Produktion und einen gestiegenen Umsatz. Mit 14,2 Mrd. € blieben die Auftragseingänge der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller um 6% unter dem Vorjahresniveau (15,1 Mrd. €). Die Produktion stieg um 1,7% auf 13,3 Mrd. € und lag damit geringfügig über dem Vorjahreswert (13,1 Mrd. €). Von den in Deutschland hergestellten Werkzeugmaschinen wurden 69% exportiert (Vorjahr: 73%).

Wichtigster Exportmarkt war wiederum China mit 2,3 Mrd. € (Vorjahr: 2,6 Mrd. €), dies entspricht 25% der deutschen Werkzeugmaschinenausfuhren (Vorjahr: 27%), gefolgt von den USA mit 900 Mio. € (10%) und Russland mit 500 Mio. € (6%).

Bericht zum Geschäftsjahr 2013 des DMG MORI SEIKI -Konzerns

Wir haben unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2013 erreicht. In einem herausfordernden Marktumfeld konnten wir die Ergebnisqualität deutlich verbessern. Das EBT und der Jahresüberschuss erzielten jeweils den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Den Erfolg spiegelte auch unsere Aktie wider: Mit einem Zuwachs von 41% (year-on-year) gehörte das Papier wiederum zu den Gewinnern des Jahres im MDAX.

Die Kooperation mit unserem japanischen Partner haben wir erfolgreich ausgebaut. In den Märkten China und Russland bündeln wir derzeit unsere Vertriebs- und Serviceaktivitäten und die Kooperation in Kanada und Brasilien befindet sich in der Umsetzung. Damit sind wir in allen wichtigen Märkten weltweit präsent und können jetzt optimieren und gemeinsam Wachstumspotenziale erschließen.

Im Berichtsjahr haben wir die internationale Produktion weiter vorangetrieben: Die Kapazitäten in den Wachstumsmärkten wurden erhöht und wir planen, zunehmend bedarfsgerecht vor Ort zu produzieren.

Eine wichtige Voraussetzung für die Vertiefung unserer Kooperation war die erfolgreiche Durchführung der Kapitalmaßnahmen, die wir im März 2013 angekündigt hatten. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Cooperation Agreements, in dem wir den Rahmen für die Vertiefung unserer Partnerschaft festgelegt haben.

Mit der Sachkapitalerhöhung haben wir Anteile an zwei strategisch bedeutenden Tochtergesellschaften unseres Kooperationspartners erworben. Im laufenden Geschäftsjahr wird uns dies den Zugang zu Produktionskapazitäten in Davis (USA) sowie zur hochpräzisen Positionsmesstechnologie von Magnescale (Japan) erschließen.

Die Sachkapitalerhöhung erfolgte aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts. Nach gültiger Rechtsprechung sind die Aktionäre in der nächsten Hauptversammlung über die Gründe des Bezugsrechtsausschlusses zu informieren. Dies will ich gerne tun: Die Sachkapitalerhöhung wurde am 20. August 2013 durch Eintragung in das Handelsregister unserer Gesellschaft wirksam. Konkret haben wir mit der Sachkapitalerhöhung einen Anteil von 19,0 % an Davis (USA) und einen Anteil von 44,1 % an Magnescale (Japan) erworben. Im Gegenzug wurden 3.247.162 Aktien unserer Gesellschaft ausgegeben. Dies entspricht rund 5,4 % des Grundkapitals.

Die Zuerwerbe lagen im strategischen Interesse unseres Unternehmens. Wir erhalten auf diesem Weg Zugang zu Produktionskapazitäten in den USA und zu neuer Technologie im Bereich der Positionsmess­technologie. Der Erwerb dieser Beteiligungen war nur über den Weg einer Sachkapitalerhöhung möglich. Die Sachkapitalerhöhung fügt sich ein in das Bestreben beider Kooperationspartner, die Kooperation weiter auszubauen und zu vertiefen.

Die konkreten Konditionen der Sachkapitalerhöhung waren angemessen. Darauf haben wir großen Wert gelegt. Bei der Bestimmung des Ausgabepreises für die neuen Aktien haben wir uns eng am aktuellen Börsenkurs unserer Gesellschaft orientiert. Wir haben uns zudem durch PricewaterhouseCoopers bestätigen lassen, dass der Wert der eingebrachten Anteile dem Ausgabepreis aller neu emittierten Aktien entspricht. Eine Wertverwässerung der Aktionäre haben wir damit ausgeschlossen. Im Gegenteil – die Entwicklung des Aktienkurses in letzter Zeit belegt, dass die konsequente Vertiefung der Kooperation in Ihrem Interesse – dem unserer Aktionäre – liegt.

Aus der Bezugsrechtskapitalerhöhung haben wir einen Netto-emissionserlös von rund 210 Mio. € erzielt. Sie, unsere Aktionärinnen und Aktionäre, haben von ihrem Bezugsrecht umfangreich Gebrauch gemacht: Die Platzierungsquote lag bei 99,6% und das zeigt Ihr großes Vertrauen in die Entwicklung unseres Unternehmens und in die Kooperation.

Das Joint Committee hat seine Arbeit aufgenommen. Das Joint Committee besteht aus den Top-Führungskräften beider Unternehmen. Diese führen und koordinieren die gemeinsamen weltweiten Tätigkeiten. Die Verantwortlichkeit und Entscheidungskompetenz des Vorstands der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT bleibt hierdurch unberührt. Damit haben wir neben den Kapitalmaßnahmen und der Namensänderung einen weiteren wesentlichen Inhalt des Cooperation Agreements umgesetzt.

Meine Damen und Herren, im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir erstmals einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. In dem Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG (20.08.2013 – 31.12.2013) wurden alle Geschäfte zwischen uns und unserem Kooperationspartner analysiert. Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass alle Geschäfte angemessen und ohne Nachteile für die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT abgewickelt wurden. Dieser Bericht wurde von der KPMG als Abschlussprüfer und vom Aufsichtsrat jeweils eingehend geprüft und beanstandungslos gebilligt.

Mit der Freigabe durch die deutsche Kartellbehörde genau am Tag unserer letzten Hauptversammlung (17. Mai 2013) wurde unsere Strategie der weiteren Vertiefung der Kooperation bestätigt. Wir arbeiten gemeinsam daran, dass sowohl unsere Kunden und Mitarbeiter als auch Sie, unsere Aktionärinnen und Aktionäre, von dem Ausbau unserer globalen Marktpräsenz profitieren.

Auftragseingang

Trotz der schwierigen Marktbedingungen konnten wir einen Auftrags-eingang von 2.101,1 Mio. € verbuchen.
In Deutschland sanken die Bestellungen um -4% auf 705,8 Mio. €. (Vorjahr: 735,8 Mio. €). In übrigen Europa wurden stabile Auftragseingänge verzeichnet (847,5 Mio. €, -1%). InAmerika lagen die Bestellungen -9% unter dem Vorjahresniveau (160,1 Mio. €). In Asienverringerte sich das Geschäft um -22% auf 386,4 Mio. €, davon entfielen 173,0 Mio. € auf China (-25%).

Umsatz

Der Umsatz stieg auf 2.054,2 Mio. € und lag damit über dem Rekordniveau des Vorjahres. Die Auslandsumsätze erhöhten sich um 5% auf 1.377,7 Mio. €, die Inlandsumsätze beliefen sich auf 676,5 Mio. €. Die Exportquote stieg auf 67% (Vorjahr: 65%).

Segmentberichterstattung 2013

Unsere Geschäftsaktivitäten umfassen die Segmente „Werkzeugmaschinen“ und „Industrielle Dienstleistungen“. Die Segmente entwickelten sich wie folgt:
Das Segment Werkzeugmaschinen“ ist unser Kernsegment und beinhaltet das Neumaschinengeschäft des Konzerns. Der Umsatz nahm auf 1.209,9 Mio. € zu (Vorjahr: 1.175,0 Mio. €) und erreichte 59% (Vorjahr: 58%) am Konzernumsatz.
Das Segment „Industrielle Dienstleistungen“ hatte einen Anteil von 41% (Vorjahr: 42%). Insgesamt erreichte der Umsatz 844,1 Mio. € (Vorjahr: 862,2 Mio. €).
Die „Corporate Services“ hatten wie im Vorjahr einen Umsatzanteil von weniger als 1%.

Auftragsbestand

Am 31. Dezember 2013 betrug der Auftragsbestand im Konzern 1.031,9 Mio. €; er lag damit um 28,4 Mio. € bzw. um 3% über dem Vorjahreswert (1.003,5 Mio. €). Bei den „Werkzeugmaschinen“ belief er sich auf 530,9 Mio. €. Dies bedeutet eine rechnerische Produktionsauslastung von durchschnittlich etwa fünf Monaten – eine gute Grundauslastung für das laufende Geschäftsjahr.

Ertragslage 2013

Der DMG MORI SEIKI-Konzern konnte seine Ertragskennzahlen zum 31. Dezember 2013 gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich verbessern: Das EBITDA erhöhte sich auf 193,9 Mio. € (Vorjahr: 173,8 Mio. €). Das EBIT betrug 147,6 Mio. € (+11%, Vorjahr: 132,9 Mio. €), die EBIT-Marge stieg auf 7,2% (Vorjahr: 6,5%). Das EBT stieg um 12% auf 135,0 Mio. € (Vorjahr: 120,1 Mio. €) und der Jahresüberschuss im Konzern erreichte 93,2 Mio. € (+13%, Vorjahr: 82,4 Mio. €). Beim EBT - wie beim Jahresüberschuss - haben wir damit die höchsten Werte in der Unternehmensgeschichte erzielt.
Das Ergebnis je Aktie beträgt 1,33 € (Vorjahr: 1,32 €).

DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT hat Management- und Holdingfunktionen. Das Ergebnis der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT beruht im Wesentlichen auf den Erträgen der inländischen Tochtergesellschaften in Höhe von 97,9 Mio. € (Vorjahr: 91,1 Mio. €) und Beteiligungserträge. Die DMG MORI SEIKI AKTIEN-GESELLSCHAFT schließt das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresergebnis von 35,2 Mio. € ab (Vorjahr: 44,9 Mio. €). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr beläuft sich der Bilanzgewinn auf 39,5 Mio. € (Vorjahr: 24,7 Mio. €).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der heutigen 112. Hauptversammlung gemäßTagesordnungspunkt 2 vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

  • Ausschüttung von € 39.408.997,00 an die Aktionäre durch Zahlung einer Dividende von 0,50 € je Aktie,
  • den verbleibenden Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von € 41.110,55 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachfolgend einige Erläuterungen zum Jahresabschluss 2013 des DMG MORI SEIKI-Konzerns:

  • Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 2.010,0 Mio. € (Vorjahr: 1.618,5 Mio. €). Ein großer Teil der Erhöhung (271,7 Mio. € von 391,5 Mio. €) resultiert aus den beiden Kapitalerhöhungen im Laufe des Geschäftsjahres.
  • Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen um 217,7 Mio. € auf 718,4 Mio. € (+43,5%; Vorjahr: 500,7 Mio. €). Die langfristig gebundenen Forderungen und Sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich auf 67,3 Mio. € (+5,7%; Vorjahr: 63,7 Mio. €). Diekurzfristigen Forderungen und Sonstigen Vermögenswerte verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,4% auf 369,4 Mio. €.
    Die flüssigen Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 371,1 Mio. € (Vorjahr: 173,3 Mio. €), das entspricht einem Anteil von 18,4% an der Bilanzsumme (Vorjahr: 10,7%).
  • Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital um 389,1 Mio. € bzw. 50,2% auf 1.164,4 Mio. € (Vorjahr: 775,3 Mio. €). Neben den zwei Kapitalerhöhungen in Höhe von insgesamt 271,7 Mio. € erhöhte der Jahresüberschuss in Höhe von 93,2 Mio. € das Eigenkapital, während die Dividendenausschüttung im Mai 2013 in Höhe von 20,4 Mio. € zu einer Reduzierung führte. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 57,9% (+10%; Vorjahr: 47,9%). Daslangfristige Fremdkapital erhöhte sich um 1,5 Mio. € auf 81,0 Mio. €.
  • Der Finanzmittelüberschuss beläuft sich auf 356,4 Mio. € (Vorjahr: 161,0 Mio. €).
  • Die Finanzlage entwickelte sich im Berichtsjahr insgesamt positiv: Der Free Cashflowbetrug 67,3 Mio. € (Vorjahr: 99,1 Mio. €).
  • Die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte betrugen 106,6 Mio. € (Vorjahr: 74,5 Mio. €). Der Anstieg ist wie angekündigt gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen auf die Ausweitung unserer Produktionskapazitäten und die Neuausrichtung unserer Vertriebs- und Serivceaktivitäten in Europa  zurückzuführen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen unter Berücksichtigung der aktivierten Entwicklungskosten und Finance Lease lagen mit 46,3 Mio. € über dem Vorjahresniveau (40,9 Mio. €).
    • Am 27. Juni haben wir das neue Spare Parts-Center an unserem Standort in Geretsried bei München eröffnet, das unsere weltweite Ersatzteilversorgung stärkt.
    • Schwerpunkte unserer Investitionstätigkeiten waren die Umsetzung des neuen Standortkonzepts in Bergamo (Italien). Neben der Optimierung der mechanischen Fertigung und Montage sowie zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen errichten wir hier ein neues Technologiezentrum. Zudem haben wir mit der Erweiterung der Großmaschinenproduktion an unserem Standort in Pfronten begonnen. Am 1. Oktober erfolgte der Spatenstich zum Baubeginn unserer neuen Europazentrale in Winterthur (Schweiz). Der Bau unseres modernen Fertigungs- und Montagewerks in Ulyanovsk (Russland) für die Produktion von ECOLINE-Maschinen verläuft plangemäß.
  • Das Messe-Highlight 2013 war die EMO in Hannover. Als größter Aussteller präsentierte DMG MORI auf einer Ausstellungsfläche von über 10.000 Quadratmetern insgesamt 104 Hightech-Exponate – davon 18 Weltpremieren. In China, auf der CIMT in Peking, waren es 33 Hightech-Produkte mit zukunftsweisenden Software- und Automationslösungen. Auf der Metalloobrabotka in Moskau zeigten wir 22 Maschinen live unter Span.
    Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner haben wir im Berichtsjahr 27 Weltpremieren auf 60 nationalen und internationalen Messen und Hausausstellungen präsentiert.
  • Forschung und Entwicklung haben bei uns traditionell einen hohen Stellenwert - wir setzen mit technologischen Spitzenleistungen weltweite Trends. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) betrugen 51,9 Mio. € (-7,2%; Vorjahr: 55,9 Mio. €). Vor allem Synergien in der gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit unserem Kooperationspartner machen den Entwicklungsprozess effizienter.
    Mit CELOS haben wir eine einzigartige gemeinsame Entwicklung vorgestellt, die den Prozess von der Idee bis zum fertigen Produkt vereinfacht und beschleunigt und die Basis für eine papierlose Fertigung schafft. Über ein Multi-Touch-Display ermöglicht CELOS die Bedienung von derzeit zwölf APPs für eine durchgängige digitalisierte Verwaltung, Dokumentation und Visualisierung von Auftrags-, Prozess- und Maschinendaten. CELOS ist kompatibel mit anderen Systemen wie PPS oder ERP und ermöglicht die Vernetzung mit CAD/CAM-Anwendungen. CELOS ist zudem offen für zukunftsweisende APP-Erweiterungen. Damit wird CELOS zu einem Schlüsselelement für die vernetzte, intelligente Produktion und ist für DMG MORI ein Beitrag in Richtung Industrie 4.0.
    Zudem haben wir durch das neue Corporate Design - das eine verbesserte Funktionalität und Anwenderfreundlichkeit bietet - neue Akzente im Werkzeugmaschinenbau gesetzt. Durch den Einsatz von neuen Oberflächen stellen wir eine höhere Wertstabilität unserer Maschinen sicher. Das neue Design ist wahlweise in „BLACK“ oder „WHITE“ erhältlich.
    Unser Angebot im Segment „Industrielle Dienstleistungen“ haben wir im Berichtsjahr in allen Bereichen weiter optimiert, insbesondere haben wir die Softwareentwicklung weiter vorangetrieben. Mit den DMG MORI LifeCycle Services bieten wir unseren Kunden ein einzigartiges Leistungsportfolio zur Maximierung der Produktivität ihrer Maschinen an.
    Den Bereich der GILDEMEISTER Energy Solutions haben wir mit der Energieeffizienzberatung für Industriekunden ergänzt und neue Software-Tools entwickelt. Dazu zählt der „Energy Monitor“ zur strukturierten und systematischen Erfassung der Energieverbräuche in Industrieunternehmen. Unsere Aktivitäten im Bereich der Speichertechnik bauen wir weiter aus und wollen mit unserer ausgereiften Vanadium-Redox-Technologie am Marktwachstum für Speichertechnologien partizipieren.

Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 226. Damit waren am 31. Dezember 2013 6.722 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt (Vorjahr: 6.496), davon 225 Auszubildende (Vorjahr: 229). Im Segment „Werkzeugmaschinen“ haben wir an unseren Standorten in Pleszew, Bielefeld und Pfronten Neueinstellungen vorgenommen.

Der Personalaufbau im Segment „Industrielle Dienstleistungen“ resultiert in erster Linie aus dem Ausbau unserer Vertriebs- und Servicekapazitäten in Russland, Italien und Deutschland. Der Personalaufwand erhöhte sich um 24,8 Mio. € auf 465,2 Mio. € (Vorjahr: 440,4 Mio. €). Die Personalquote betrug 22,6% (Vorjahr: 21,4%).

An dieser Stelle möchte sich der Vorstand, auch im Namen der Geschäftsführer, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten und motivierten Einsatz, der maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen hat, bedanken. DMG MORI SEIKI wird sich weiter global ausrichten und durch marktgerechte Innovationen die technologische Führungsrolle ausbauen. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns dies gemeinsam gelingen wird!

DMG MORI SEIKI Aktie

Die Aktie der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT verzeichnete im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung und verbuchte ein Plus von 41% (year-on-year). Ausschlaggebend waren die gute Geschäfts-entwicklung, die positive Dynamik der Aktienmärkte und die erfolgreich durchgeführten Kapitalmaßnahmen. Der MDAX erreichte zum Vergleich ein Plus von rund 36%. In das Börsenjahr 2013 startete die Aktie mit einem Kurs von 16,38 € (02.01.2013) und erreichte ihren Höchstwert mit 24,53 € am 06. November 2013. Der Jahrestiefstwert lag bei 15,00 € (05. / 08. April 2013). Die Aktie schloss zum 30. Dezember 2013 mit 23,15 €. Aktuell notiert unsere Aktie bei 23,27 € (Schlusskurs XETRA vom 15.05.14).

Sehr geehrte Damen und Herren, unter Tagesordnungspunkt 5 bitten wir Sie heute um Zustimmung zu zwei Nachtragsvereinbarungen zu bestehenden Unternehmensverträgen mit der DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER und der GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH. Hierbei handelt es sich um eine Formalität – es wird jeweils ein klarstellender Satz ergänzt. Diese Ergänzungen sind auf Grund geänderter steuerlicher Anforderungen erforderlich. Eine inhaltliche Veränderung der seit 2003 bzw. 2004 bestehenden Verträge ist damit nicht verbunden.

Sehr verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, im Tagesordnungspunkt 6 dieser Hauptversammlung bitten wir Sie, der Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals und entsprechender Satzungsänderung zuzustimmen. Durch die Schaffung einer neuen Ermächtigung mit einem der jetzigen Grundkapitalziffer angepassten Ermächtigungsbetrag soll der Gesellschaft die Flexibilität erhalten bleiben, auch künftig bei Bedarf auf strategische Optionen reagieren zu können bzw. kurzfristig das für die Fortentwicklung des Unternehmens erforderliche Kapital an den Kapitalmärkten aufzunehmen, um günstige Marktgegebenheiten zur Deckung eines künftigen Finanzierungsbedarfs schnell nutzen zu können. Detaillierte Erläuterungen zu Punkt 6 finden sich ebenfalls im Bericht des Vorstands, der Ihnen in der heutigen Hauptversammlung zur Einsicht zur Verfügung steht. Der Vorstand hat darüber hinaus verschiedene weitere erläuternde Berichte erstattet. Diese Berichte haben wir zusammen mit der Einladung zur 112. ordentlichen Hauptversammlung und auch im Internet bekannt gemacht; sie liegen zudem während dieser Hauptversammlung am Wortmeldetisch aus. Bei dieser Ermächtigung handelt es sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme.

Abschließend zum Geschäftsjahr 2013:
Der Vorstand hat Ihnen einen erläuternden Bericht zu den im Lage- und Konzernlagebericht gemachten Angaben nach §§ 289 Abs. 4, Abs. 5, § 315 Abs. 4 HGB vorgelegt, den wir auch über das Internet allgemein zugänglich gemacht haben. Weitere Einzelheiten können Sie dem Geschäftsbericht entnehmen, der am Informationsstand direkt vor dem Zugang zum Saal für Sie bereit liegt.

Nun zu den Zahlen des 1. Quartals 2014 und dem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr:

Der Jahresauftakt verlief für DMG MORI SEIKI plangemäß: Auf der Traditions-Hausausstellung bei DECKEL MAHO in Pfronten verzeichneten wir einen Auftragseingang von 167,6 Mio. €. Dort präsentierten wir unseren Kunden auch eine neue Technologie von DMG MORI, die unter dem Schlagwort „3D-Drucken“ bekannt ist. Unsere MaschineLASERTEC 65 3D setzt neue Maßstäbe. Das Additive Manufacturing ermöglicht ein schichtweises Auftragen von Werkstoffen. Um einzelne Schichten zu verschmelzen, wird unsere Lasertechnologie angewandt. Die so entstehenden Werkstücke werden dann mit unserer 5-Achs-Technik endbearbeitet. Diese Technologie gilt als revolutionär, weil sich metallische Bauteile individuell, präzise und schnell fertigen lassen.

Auf der CCMT, die 2014 erstmalig in Shanghai stattfand, präsentierten wir unser Produktspektrum, insbesondere unserer Produktionswerke in China. Mit einem Auftragseingang von 16,1 Mio. € und 111 verkauften Maschinen verlief auch diese Messe erfolgreich. Auch aus der METAV in Düsseldorf konnten wir eine positive Bilanz ziehen - mit einem Auftragseingang von 47,0 Mio. € und 206 verkauften Maschinen.

In seiner planmäßigen Sitzung am 10. März 2014 hat der Aufsichtsrat Herrn Dipl.-Kfm. André Danks einstimmig zum ordentlichen Vorstandsmitglied bestellt. Er verantwortet seit dem 11. März 2014 die Ressorts Finanzen, Rechnungswesen, Controlling, Steuern, Risikomanagement und Investor Relations.

Der Auftragseingang betrug im ersten Quartal 601,2 Mio. € und lag damit 16% über dem Vorjahr (518,7 Mio. €). Im Segment „Werkzeugmaschinen" lagen die Bestellungen bei 361,8 Mio. € (Vorjahr: 287,7 Mio. €). Das Segment „Industrielle Dienstleistungen“ verbuchte einen Auftragseingang von 239,3 Mio. € (Vorjahr: 230,9 Mio. €).

Der Umsatz betrug im ersten Quartal 505,1 Mio. € und lag damit 39,0 Mio. € (+8%) über dem vergleichbaren Vorjahreswert (466,1 Mio. €). Im Segment „Werkzeugmaschinen“ erhöhte sich der Umsatz um 6,0 Mio. € auf 278,1 Mio. € (Vorjahr: 272,1 Mio. €). Der Umsatz im Segment „Industrielle Dienstleistungen“ stieg um 33,0 Mio. € auf 226,9 Mio. € (Vorjahr: 193,9 Mio. €).

Der Auftragsbestand betrug am 31. März 2014 im Konzern 1.128,0 Mio. € (31.12.2013: 1.031,9 Mio. €). Von den vorliegenden Bestellungen entfallen 71% auf das Ausland. Bei den „Werkzeugmaschinen“ ergibt sich aus dem Auftragsbestand eine rechnerische Reichweite von durchschnittlich etwa fünf Monaten.

Der DMG MORI SEIKI-Konzern konnte seine Ertragskennzahlen zum 31. März 2014 gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern: Das EBITDA betrug 39,5 Mio. € (+41%; Vorjahr: 28,1 Mio. €), das EBIT belief sich auf 28,4 Mio. € (+67%; Vorjahr: 17,0 Mio. €) und das EBT erreichte 26,1 Mio. € (+73%; Vorjahr: 15,1 Mio. €). Der Konzern weist zum 31. März 2014 ein Ergebnis nach Steuern von 18,0 Mio. € (+73%; Vorjahr: 10,4 Mio. €) aus. EBT und Überschuss erreichten damit Rekordwerte.

Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2014

Das globalwirtschaftliche Umfeld hat sich in den ersten Monaten des Jahres insgesamt konstant entwickelt. Davon hat auch der deutsche Werkzeugmaschinenmarkt profitiert. In ihrer jüngsten Prognose (April 2014) gehen VDW und Oxford Economics für das laufende Jahr von einem Wachstum des weltweiten Werkzeugmaschinenverbrauchs von 3,7% aus.

Im Geschäftsjahr 2014 erwarten wir weiterhin insgesamt positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Dabei gehen wir in unseren europäischen Kernmärkten insbesondere in der zweiten Jahreshälfte von einer weiteren Belebung der Marktentwicklung aus. Die Prognose ist allerdings mit Risiken behaftet, die im Wesentlichen aus dem Ukraine-Konflikt und den schwächeren Konjunkturaussichten aus China resultieren. Daraus könnte sich für den Rest des Geschäftsjahres 2014 ein zunehmend volatiles wirtschaftliches Umfeld ergeben.

Am 25. März 2014 wurde das neue hochmoderne Technologiezentrum von DMG MORI Berlin am Standort Stollberg eröffnet. Von hier aus betreut die Vertriebs- und Servicegesellschaft vor allem Kunden aus den östlichen Bundesländern schnell und effizient. Mit dem Technologie-zentrum in Stollberg stärkt DMG MORI seine Präsenz in einer der wichtigsten Werkzeugmaschinenregionen Deutschlands.

Am 3. Juni 2014 werden wir in Bergamo (Italien) das neue Technologiezentrum und die neue Fertigung für Einspindel- und Mehrspindel-Drehautomaten im Rahmen eines Grand Openings eröffnen.

Vom 16. bis 20. Juni präsentiert DMG MORI auf der Metalloobrabotka in Moskau 18 Hightech-Maschinen auf dem russischen Markt.

Am 7. Juli 2014 wird dann das XXL-Center – die neue hochmoderne Produktionshalle für unsere Großmaschinen an unserem Standort in Pfronten eröffnet.

Ein Highlight des Jahres wird die Fertigstellung unserer neuen Europazentrale in Winterthur (Schweiz) sein. Von hier aus werden wir voraussichtlich ab November mit unserem Kooperationspartner unsere Vertriebs- und Serviceaktivitäten in ganz Europa koordinieren. Gemeinsam werden wir weiterhin unsere weltweiten Vertriebs- und Serviceaktivitäten gezielt ausbauen sowie die Integration und Erweiterung von Standorten vorantreiben.

Impulse erwarten wir von den Herbstmessen für Werkzeugmaschinen, der IMTS in Chicago, der AMB in Stuttgart, der BIMU in Mailand sowie der JIMTOF in Tokio. Unsere insgesamt 19 Neuentwicklungen werden im laufenden Jahr auf insgesamt 70 internationalen und nationalen Messen sowie Hausausstellungen die gebündelte Innovationskraft von DMG MORI unter Beweis stellen.

Das alles zeigt: Wir sind auf Kurs. Wir werden unsere globale Marktpräsenz weiter intensivieren und unseren Technologievorsprung weiter ausbauen. Die Kooperation mit unserem japanischen Partner, der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED, ist ein bedeutendes Element unserer Strategie. Wir werden neben der Erschließung weiterer Märkte künftig verstärkt die Zusammenarbeit in den Bereichen Produktentwicklung und Produktion sukzessive ausbauen. Unser Ziel ist es, durch Bündelung der Ressourcen und die Nutzung des gemeinsamen Know-hows, Effizienzvorteile bei der Entwicklung von Produkten zu schaffen. Wir werden unser Produktprogramm optimieren; durch eine konsequente Standardisierung planen wir, weitere Einkaufsvorteile zu realisieren und unsere Ertragskraft weiter zu steigern. Zudem werden wir unsere Maschinen mit CELOS ausrüsten und im neuen Corporate Design anbieten.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Das Ziel für das laufende Geschäftsjahr heißt Kurs halten. Für das laufende Jahr erwarten wir insgesamt einen Auftragseingang von rund 2,3 Mrd. €. Auf Basis des aktuellen Geschäftsverlaufs und unseres soliden Auftragsbestands soll der Jahresumsatz rund 2,2 Mrd. € betragen. Unter der Annahme, dass die Marktentwicklung gemäß unseren Erwartungen verläuft, planen wir eine weitere Verbesserung der EBIT-Rendite. Wir planen ein EBIT von rund 175 Mio. € und ein EBT von rund 165 Mio. €. Basierend auf diesen Zahlen, beabsichtigen wir für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende auszuschütten.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Wir wollen langfristig Werte schaffen, um Ihnen so dauerhaft eine stabile und angemessene Rendite für Ihr Investment zu sichern. Mit einem Anstieg von 41% gehörte unsere Aktie zu den Gewinnern im MDAX und erzielte eine Dividendenrendite von 2,2%. Unser Motto für das Jahr 2014 „One Brand for the World“ steht für zwei starke Unternehmen in einer international führenden Partnerschaft im Werkzeugmaschinenbau. Durch das Zusammenführen zweier globaler Netzwerke, die Bündelung von Ressourcen und unser gemeinsames Know-how werden wir unsere Wettbewerbsposition auch zukünftig weiter stärken. Wir sind überzeugt, dass Sie, unsere Kapitalgeber und auch unsere Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner sowie natürlich unsere Mitarbeiter von den Synergien, die sich durch die intensivierte Partnerschaft mit der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED ergeben, profitieren werden.

Ihr Vertrauen in uns und unsere Arbeit ist uns Ansporn, Verpflichtung und Motivation. Wir werden alles tun, um diesem Vertrauen, das Sie in uns setzen, gerecht zu werden. Meine Vorstandskollegen und ich führen den DMG MORI SEIKI-Konzern mit dem Ziel einer langfristigen, stetigen Wertsteigerung. Wir setzen alles daran, damit Ihr Unternehmen für Sie eine langfristig attraktive Kapitalanlage bleibt.

Ich danke Ihnen allen nun für Ihre Aufmerksamkeit!

Dr. Rüdiger Kapitza
Vorsitzender des Vorstands
16. Mai 2014

  • Disclaimer, Hinweis zu den zukunftsbezogenen Aussagen
    Zukunftsbezogene Aussagen: Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Geschäftstätigkeit von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird. Sollten Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garantie oder Zusicherung der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

    Es gibt zwei Unternehmen die unter „DMG MORI“ firmieren: die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Bielefeld, Deutschland, und die DMG MORI COMPANY LIMITED mit Sitz in Nagoya, Japan. Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. Ist in diesem Bericht vom „DMG MORI-Konzern“ die Rede, meint dies ausschließlich die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und ihre Konzernunternehmen.

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